Jahrgang 
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kaner hätte Nozart das Vorſtellung ſik die ein⸗ Alterthum hne Vorbild nuſtkaliſchen Menſchen⸗ vor Allem all gefügt! uto punito nuſikaliſches lffecte; das eine Ver⸗ voll wirk⸗ tiviren: das hat dieſes reicht. Nur pe zu ſol⸗ Vollblut. hohe und muffkaliſch Volke, und Liede. Dieſe Sie auch eine unge⸗ 1 Menſchen der Duelle u bringen⸗ d dieſes

un und künſt⸗ degen zieht das heißt, fliegt der zuan, einen ungſeht,

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eine Donna Elvira, welche ein ewiges Herz gegen die endliche Zeit zu vertheidigen unternimmt, einen Gouverneur, welcher im Leben zur Rettung für ſein Heiligſtes aufgefordert wird, nach dem Tode im Namen des Allerheiligſten ſelber zur Rettung einer unſterblichen Seele auf⸗ fordert, eine Donna Anna, welche von ein⸗ und demſelben Schick⸗ ſale zugleich auf den höchſten Gipfel und in den tiefſten Abgrund des weiblichen Bewußtſeins geſchleudert wird, einen Don Ottavio, wel⸗ cher in einer Welt, die aus ihren Fugen iſt, um ſo berechtigter jenes einfache Naturgeſetz ſingen darf, durch das ſie ewig ſich neu ergänzt: ich ſehe Geſtalten, welche Sie aus dem Banne der conventionellen Menſchheit, der ſie angehören, mit dem glücklichſten Wurf in die volle muſikaliſche Strömung ſchleudern. Sie treten auf in den außerordent⸗ lichſten und verſtändlichſten Zuſtänden, klar einfach, unmittelbar, ihre eigene Erklärung, wie das Daſein ſelbſt. Ihr erſter Schritt auf die Bühne ſchon iſt die höchſte pathetiſche Scene; und wahrlich nur aus ſolch einem Eingang kann ſolch ein Finale herauswachſen! Welch ein Ocean an Umfang und Tiefe dieſes Finale! Zwei rächende Bräutigame, drei beleidigte Frauen, ein Mord im Hintergrunde, Champagner und Ballet im Vordergrunde, Blitz und Donner im Zenith, und mitten in dieſem Aufruhr ein verwilderter Gott, eine geſträubte Löwenmähne, gepackt von dem Rachen, packend im Sinnenfieber der Liebe! So lang eine Bühne ſteht, wird die kunſtbegnadete Menſchheit anbetend vor dieſem Finale liegen, und wenn wir nicht begreifen können, daß Mo⸗ zart ein Menſch war, ſo wird Da Ponte in dieſem Myſterium als Mittler verehrt werden müſſen!

So ſprach Moorfeld hingeriſſen von ſeiner dichteriſchen Begeiſterung. Der alte Mann, auf deſſen gebleichtem Scheitel der Name Da Ponte ruhte, horchte aus der Ausdrucksweiſe eines vorgeſchrittenen Ideenlebens nur ſo viel heraus, daß das erſte Don Juan⸗Finale gelobt wurde. Er ſchien zufrieden mit dieſer Anerkennung und beſtätigte ſie mit folgen⸗ den Worten: Ja wohl will ein Finale gearbeitet ſein! Sie ſagen es recht, Signor! Ein Finale iſt eine Art Komödie, oder ein kleines Drama in ſich ſelbſt; es muß mit der übrigen Oper eng verbunden ſein, und doch erfordert es einen neuen Eingang und ein neues Intereſſe. Im Finale muß das Talent des Kapellmeiſters, die Kunſt und Kraft der Sänger hauptſächlich hervortreten, es muß als Glanzpunkt der Oper den größten