Jahrgang 
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menſchen an dieſem rauhen Boden zu befeſtigen. Er erſchrak, wie wenig ſeine Reiſe ihn vorbereitet. Sonſt war er frei und heute ge⸗ bunden das allein entſchted.

Moorfeld hatte wenig geſchlafen und ſein Auge war phyſiſch wie moraliſch überwacht, indem er die Scenerie ſeiner neuen Umgebung jetzt überblickte..

Anhorſt's Blockhaus war ein ſogenanntes Log shanty und be⸗ ſtand, wie alle Obdachungen dieſes primitiven Schlags, aus einer einzigen Kammer. Sie war aus Baumſtämmen aufgeführt, welche roh behauen übereinanderlagen, die Zwiſchenlucken mit Moos und Lehm verſtopft oder mit dünnen Holzſpänen ausgefugt. Eine der Seiten⸗ wände zeigte den Ausſchnitt für den Kamin und dieſe war aus Back⸗ ſteinen erbaut. In der Nähe des Kamins ſtand die Bettſtelle; ein Tiſch und eine Bank von barbariſcher Arbeit vollendeten das Ameuble⸗ ment. An den Wänden hingen die Werkzeuge von einem Dutzend Handwerken herum, in denen der Hinterwäldler ſämmtlich ſein Schüler und Meiſter zugleich ſein muß. Die Diele beſtand aus geſchlagenem Lehm, die Fenſter waren zwei in die Längenſeiten der Hütte geſchnittene Löcher, ſtatt des Glaſes mit Holzläden verſehen. Die Hütte lehnte ſich an den Wald, doch waren die Bäume auf einige Entfernung von ihr weggebrannt. Vor der Hütte lag das Feld. Es war ein wüſter Fleck Erde, überſäet mit verkohlten Baumpflöcken, zwiſchen welchen ein paar ſpärliche Raufen Getreidegelb faſt ſich verloren. Das Ganze umgab jener häßliche Zickzackzaun halb ironiſch, wie es ſchien, denn erſt er machte aufmerkſam, daß hier überhaupt etwas einzuſchließen.

Dieſes traurige Gehöft lag in einem Meere von Einſamkeit. Kein Vogel pfiff, kein Hausthier brüllte, wieherte oder krähte in ſeiner Nähe die Hausthiere ſtaken im Walddickicht und gaben ſich nicht zur länd⸗ lichen Staffage her. Es war ein trübſeliges Stück Menſchen⸗Exiſtenz. Das Grab eines Unbegrabenen! ſagte Moorfeld bei ſich. Doch nahm er ſich zuſammen, um ſeine Wohlthat nicht ſelbſt zu verkürzen, indem er ſeine Stimmung verrieth.

Bald erwachte auch Anhorſt. Nach den wechſelnden Aufregungen von geſtern hatte ihn der Schlaf wie mit eiſernen Armen umklam⸗ mert. Er ſtand jetzt rüſtig da, aber das Glück ſeiner neuen Schick⸗ ſalswendung, ja nur die Friſche eines geſunden Morgengefühls be⸗