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El Zagal vertraute, die große Feſtigkeit Baza's werde jedem auch noch ſo gewaltigem Angriff trotzen, und er be⸗ nutzte das Zögern des Chriſtenheers, um dieſe Stadt mit allen möglichen Vertheidigungsmitteln zu verſehn. Er ſandte alle Truppen dahin, die er von ſeiner Beſatzung in Guadiyx entbehren konnte, und ſchickte Eilboten in ſei⸗ nem ganzen Gebiete einher, welche alle wahre Moſlim aufbieten ſollten, nach Baza zu eilen, und Widerſtand bis in den Tod in Vertheidigung ihrer Heimath, ihrer Freiheiten und ihrer Religion zu leiſten..
Die Städte Tavernas und Purchena, ſowie die um⸗ liegenden Höhen und Thäler entſprachen ſeinem Aufruf und ſandten ihre Streiter in's Feld. Die felſigen Feſt⸗ höhen der Alpurarres ertönten vom Geräuſch der Waf⸗ fen. Reitertruppen und Abtheilungen von Fußſoldaten ſah man ſich den rauhen Bergſpitzen und Engpäſſen die⸗ ſer Marmorberge hinabwinden, und auf Baza znueilen.
Auch viele tapfre Ritter von Granada verließen, müde der Ruhe und Sicherheit des chriſtlichen Vaſallenthums, heimlich die Stadt, und vereinten ſich voll Eifer mit ih⸗ ren fechtenden Landsleuten. Doch verließ ſich El Zagal am meiſten auf die Tapferkeit und Zuneigung ſeines Nef⸗ fen und Schwagers Cidi Nahye Alnazar Aben Zelim, der Alcayde von Almeria und ein Ritter war, erfahren in der Kriegskunſt und furchtbar im Feld. Er ſchrieb ihm, Almeria zu verlaſſen, und in aller Eile, an der Spitze ſeiner Truppen ſich nach Baza zu begeben.
Cidi Nahye zog alsbald mit zehntauſend der tapfer⸗


