Jahrgang 
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die Dächer, einem Gefecht mit zuzuſehn, das ihr Schick⸗ ſal entſcheiden ſollte.

Ehe ſie den Ausfall machten, wandte ſich der Derwiſch an die Truppen; er erinnerte ſie an die Heiligkeit dieſer Unternehmung, und warnte, des Schutzes des geweih⸗ ten Banners durch keine unwürdige That verluſtig zu werden. Sie ſollten ſchnell vorwärts dringen, tapfer fech⸗ ten und keine Gnade geben.

Hierauf ward das Thor aufgethan und der Derwiſch ſtürzte heraus, ihm folgte das Heer. Sie richteten ihren Angriff auf die Lagerungen des Ordensmeiſters von St. Jago und des Ordensmeiſters von Calatrava, und kamen ſo plötzlich über ſie, daß ſie mehrere von der Wache tö⸗ deten und verwundeten.

Abraham Zenete nahm ſeinen Weg in eines der Zelte, wo er mehrere chriſtliche Jünglinge gewahrte, die eben aus ihrem Schlummer aufſchraken. Das Herz des Mau⸗ ren erfüllte ſich plötzlich mit Mitleid über ihre Jugend, oder vielleicht verachtete er die Schwäche des Feindes. Er ſchlug ſie mit dem flachen Schwerte, ſtatt die Schärfe zu gebrauchen. Fort, ihr Geſchmeiß,» rief er,«fort zu euren Müttern. Der fanatiſche Derwiſch machte ihm Vorſtellungen über ſein Mitleid, aber Zenete entgegnete: aich tödete ſie nicht, weil ich keine Bärte ſah.»

Jetzt ward Lärm im Lager und die Chriſten ſtürzten von allen Seiten herbei, die Thore ihrer Verſchanzung zu vertheidigen. Don Pedro Puertocarrero, Senior von Moguer, und ſein Bruder, Don Alonzo Pacheco, ſtell⸗