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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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Der Burgundiſche Poſtillon. 115

Gattin annehmen, denn nie im Leben habe ich aufgehört ihn zu verdienen!

Die beiden Brautpaare gingen in den Pavillon zuruͤck, wo der Notar noch beſchaͤftigt war die Ehecontracte zu fertigen. Nachdem eine Aenderung der Namen vorgenommen, das heißt, nachdem die beiden Bräute ihre Mlaͤtze gegen einander vertauſcht hatten, wurden beide Contracte noch in derſelben Stunde unterzeichnet, und ein heiteres be⸗ ſchloß die zwiefache Verſoͤhnung.

Den naͤchſten Morgen trennten ſich die glucklichen Paare. Der Graf reiſ'te mit ſeiner Verlobten nach Eng⸗ land zuruͤck und der Poſtillon mit ſeiner uͤbergluͤcklichen Deniſe nach Luxeil, wo ſie in der freundlichen Dorfkirche des Prieſters Segen fuͤr immer vereinte. Vater Chaillou ging nun nicht in das Invalidenhaus, ſondern uͤbergab Jean⸗Marie ſeine Poſthalterei und erwartete, gepflegt von ſeinen Kindern, in Luxeil das Ende ſeiner Tage.

Galopin avancirte vom Stallknecht zum Poſtillon und führte dann ſeine Tapotte als Gattin heim, da er ſah, daß er ein ſteinalter Junggeſelle werden wurde, wenn er auf eine Pariſer Kaufmanns⸗Wittwe warten wollte.