Teil eines Werkes 
2. Theil (1836)
Entstehung
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2 30 8 und ſcheint von ſeinen Ermahnungen betroffen. Der Muth ſcheint ſie wieder zu beleben; ſie trock⸗ 8 net die Augen, erhebt den Kopf, reicht dem Land⸗ mann die Hand und erwiedert ihm mit feſterer

Stimme:

Ihr habt Recht, beſter Freund, ich hatte Un⸗ recht, ſehr Unrecht. die Kinder meiner Wohl⸗ thäterin verlaſſen zu wollen, denn Frau v. Noir⸗ mont und Armand ſind ja ſo gut, wie ihre Kinder. Nein, ſo ſoll ich ihr Wohlwollen nicht lohnen. Ich war eine Thoͤrin, eine Unbeſonnene. Ver⸗ gebt es mir, Jacob ich verſpriche, kunftig ver⸗ nůnftiger zu ſein, ich werde zur Frau v. Noirmont zuruͤckkehren und verſichere, mein Leben ſoll kuͤnf⸗ tig nur der Erkenntlichkeit fuͤr alle Wohlthaten, die ich genoſſen habe, gewidmet ſein.

Ach, ſo erkenne ich meine kleine Magdalene wieder! ich weiß wohl, Ihr habt ein gutes Herz! Gebt mir einen Kuß und traut Eurem Freund Jacob; Euer heutiger Kummer wird aufhoͤren, und