Teil eines Werkes 
2. Theil (1836)
Entstehung
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werden nie mehr den Frieden meiner Seele

empfinden. und in Gegenwart Anderer immer

nur fuͤrchten.. erroͤthen.. zittern.

Erneſtine iſt in ihren Gedanken vertieft, als Victor auf ſie zukommt und ſie um die Urſach ihrer Traurigkeit befragt. Sie erzaͤhlt ihm, was vorge⸗ gangen iſt, und macht ihm mit dem Schrecken be⸗

kannt, von dem ſie ergriffen geweſen.

Seitdem ich ſtrafbar bin, lebe ich nicht mehr, ſagt ſie; jeder Augenblick des Tages fuͤhrt neue Sorgen und Foltern fuͤr mich herbei...

Iſt Ihr Gemahl eiferſuͤchtig?. Manchmal . hat er wohl einige Anfaͤlle von Eiferſucht. Ach,

. wenn er meine Untreue entdeckte, er wuͤrde wuͤ⸗ . thend werden, vorzugsweiſe, ſich betrogen zu ſehen aus Liebe zu mir weniger, als aus Eitelkeit! Unterdruͤcken Sie ſolche Gedanken, die voͤllig ungegruͤndet ſind... Ich kann es nicht

1 ich habe den Kopf verloren... Sie lie⸗ ben mich alſo nicht mehr? Ach! das fehlt noch,