Teil eines Werkes 
1. Theil (1836)
Entstehung
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wie eine Schweſter liebe... Auch ſcheint er mich nicht mehr wie ein armes Maͤdchen zu betrachten, die man aus Mitleid aufgenommen hat. Vielleicht iſt er von ſeinem Vorurtheil zuruͤckgekommen, weil er ſieht, daß Herr Vietor mich mit einiger Auf⸗ merkſamkeit behandelt... denn, wenn ich in einer Ecke des Salons ſitze, ſo ſetzt ſich Herr Victor oft zu mir, wenn auch andere Damen zugegen ſind, ſpricht mit mir, ganz ſo, als ob ich zur Geſellſchaft gehorte O, das iſt ſehr nett von ihm, und be⸗ ſonders da er mich als Magd bei Grandpierre's ge⸗ kannt hat... Nicht wahr, lieber Freund, daß iſt ſehr huͤbſch von ihm?

Jacob antwortet nichts; ſeine Stirn zieht ſich in Falten; ſeine Augen firiren die des jungen Mad⸗ chens, es ſcheint, als wolle er Magdalenens Seele ſich enthuͤllen; ſeine Augen haben einen ſlchen Ausdruck, daß Magdalene bald die ihrigen erro⸗ thend uni gleichſam, als ſollten ihre Au⸗

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