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die Thür öffnete ſich und der Begleiter des Grafen trat wieder ein.
„Peter und ſeine Leute find geſ chlagen,“ berichtete er haſtig;„aber ein neues Detachement Streiflinge, geführt von dem Repräſentanten Choudieu, ſteht im
Begriffe einzurücken. Sie haben keinen Augenblick
zu verlieren. Fliehen Sie eiligſt!“
„Fliehen wir, Henry, fliehen wir!“ ruft die Gräfin, indem ſie ihren Gatten mit ſich fortzuziehen ſucht.
Da brechen plötzlich Soldaten in den Saal an ihrer Spitze ſteht ein Mann mit einer breiten, drei⸗ farbigen Schärpe es war der Repräſentant Chou⸗ dieu. Neben ihm erſcheint Julius mit Staub und Blut bedeckt; ſein ganzes Ausſehen kündet deutlich an, daß er lebhaften Antheil am Kampfe genommen. Durch Wort und That hält er die Soldaten zurück,
die ſich mit Ungeſtüm hinter ihm her in den Saal
ſtürzen.
Der Repräſentant nähert ſich dem Grafen und ſpricht mit ſtarker Stimme:
„Im Namen der Republik, Sie ſind mein Ge⸗ fangener!“
„Ich, antwortet ruhig der Graf—„und warum?“
„Sie find der Graf von Porteau, Chef einer Diviſion der Armee in der Vendée. Als ſolchen ver⸗ hafte ich Sie!“.
„Ich ſehe, daß man mich kennt,“ fügt der Graf hinzu;„meine Herrn, ich ſtehe zu Ihrer Verfügung!“


