Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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und Felder in einem Tage mit einem Worte, ich bin zum Zweck gelangt, habe Alles beendet und bring⸗ achtzig Tauſend Franes mit. Das iſt ſchon etwas, mein Herr!

Ich mache Ihnen mein Compliment.

So reich glaubte ich nicht zu werden, als ich abreiste.

Haben Sie Ihre Familie nach Ihrer Rückkunft nicht wiedergeſehen?

Nein, mein Herr. Meine Familie iſt leider nicht ſtark ich habe meine Frau nicht mehr, meine arme, gute Thereſe, die mich ſo herzlich liebte ſie konnte unſer Glück nicht e genießen.

Der Greis brach ab und hielt ſein Taſchentuch vor die Augen.

Nach kurzer Zeit fährt er fort:

Wenn ih an meine Frau denke, muß ich wie ein zind weinen! Doch, man muß ſich fügen und mit der Erinnerung zufrieden ſein.

Was iſt der Grund Ihres Aufenthaltes in Paris?

Der Wunſch, meine geliebte Tochter in meine Arme zu ſchließen. Es find nun zwei Jahre, daß ſie keine Nachrichten von mir empfing. Der Untergang eines Schiffes, worauf man mich vermuthet hatte, war der Grund, daß man mein Kind nach Paris ſchickte. Man hatte Recht, denn es bot ſich eine gün⸗ ſtige Gelegenheit dar, ſie vortheilhaft zu placiren ich kann es nicht tadeln, denn es war zu ihrem

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