Teil eines Werkes 
2. Band (1846)
Entstehung
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ich Gefühle, bei ihr wollte ich Deine Stelle vertre⸗ ten, wozu ſie mich ſelbſt aufforderte.

doch Du wollteſt nicht hören.

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nun nach ſeiner Willkühr dieſer andern Leidenſchaft genügen, iſt man immer noch nicht zufrieden, man will immer mehr. O, wir armen Menſchen, wann ſind wir doch zufrieden?

Ich hatte ſo eben meine letzte Sitzung beendigt, und ſchicke mich an, auszugehen, als Carotin bleich und verſtört eintritt.

Sorgfältig macht er die Thür wieder zu, nach⸗ dem er eingetreten, dann ſetzt er ſich auf meinen Di⸗ van, der jetzt nicht mehr mit Sägeſpänen ausgeſtopft iſt, ſeitdem ich Geld verdiene, und ruft:

Ah Sapriſti Der Teufel ſoll mich holen, wenn ich je wieder den Doector mache!

Was iſt Deine Chamouillé für ein Weib Die iſt furchtbar, wenn ſie zornig wird! Gott, wie häß⸗ lich find doch wüthende Weiber! Wenn ſie ſich in ihrer Wuth nur einmal ſehen könnten, ich glaube, ſie würden ſich beſſern. Und für dieſe Dame hege

Nun, was iſt Dir denn begegnet? Ich wußte wohl, daß Deine Idee, den Doktor zu ſpielen, ſchlechte Folgen haben würde; ich habe es Dir vvrausgeſagt,

Ach, mein Gott, ohne den Schuft von Four⸗ nichon wäre alles gut gegangen: hätteſt Du mir nur geſagt, daß er die Chamouillé kennt, und daß er dort ein⸗ und ausginge.