Teil eines Werkes 
2. Band (1846)
Entstehung
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doch ein? Die herrlichen Kaſtanienbäume ſchmücken ihn zuerſt mit ihrem Grün, und laden uns ein, in ihrem Schatten zu luſtwandeln. Ueberhaupt ſind dieſe Bäume die erſten in Paris, die zu grünen beginnen.

Ich brauche Ihnen wohl nicht zu ſagen, daß die große Allee durch dieſe ſchönen Bäume gebildet wird. Die Allee iſt ſtets mit Stühlen beſetzt und iſt der Vereinigungs⸗Punkt der Spaziergänger.

Man ſieht dort die neueſten Moden; jeder, der einen Rock nach dem letzten Geſchmacke zuge⸗ ſchnitten trägt, eilt dorthin, um Parade damit zu machen.

Sonntags hält es mitunter ſchwer, einen freien Stuhl zu finden und ſich frei in der ſchönen Allee zu ergehen, denn die Menſchenmenge iſt ſehr be⸗ trächtlich. Dies kommt aber daher, weil an die⸗ ſem Tage nicht nur die Bewohner der nächſten Stadttheile ſich hier einfinden, ſondern faſt aus allen Theilen der Hauptſtadt ſtrömen die Spaziergänger herbei.

Haben Sie dies auch ſchon bemerkt, mein beſter Freund? Man kommt aus Marais, aus der Vor⸗ ſtadt Saint⸗Denis, aus der Straße Saint⸗Antoine.

Die Kommercianten, die Krämer und Schnei⸗ der geben ſich hier Rendez⸗Vous. Die Frau des Paketträgers, des Krämers, des Chocoladen⸗Fabri⸗ kanten, die Näherin, die Modiſtin und die Kauf⸗ mannsftau alle dieſe Leute erſcheinen in Cachemir⸗