Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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Herr Fournichon holt vierzig Franks aus ſeiner Taſche und giebt ſie mir mit den Worten:

Dies Portrait, Herr Bergeval, wird Ihnen Kundſchaft erwerben, ich verſpreche es Ihnen, und wenn ich dahin gelange, wohin zu kommen ich mir ſchmeichele, ſollen Sie das Portrait meiner geliebten Freundin, der Ladenmamſell, malen.

Wird mir ein großes Vergnügen ſ ein.

Sie werden ſehen, daß ich Geſchmack habe, daß mein liebes Mädchen verführeriſch ſchön iſt.

Führen Sie mich zu ihr, Herr Fournichon, und ich werde von ihr ein koſtbares Miniaturgemälde für Sie fertigen.

Aber vor allen Dingen muß ſie mein Billet er⸗ halten. Herr Carotin hat mir ſeine Mitwirkung ver⸗ ſprochen.

Ich ſtehe zu Dienſten, Herr Fournichon.

Ach, meine Herrn, da ich einmal das Liebes⸗ briefchen bei mir habe, das ich meiner jugendlichen Schönheit beſtimmt, wollen Sie mir erlauben, es Ihnen vorzuleſen? Ich möchte gern Ihre Anſicht über meinen Sthl erfahren.

Leſen Sie, Herr Fournichon, leſen Sie, wir werden hören.

Ich bin neugierig den Brief zu vernehmen,

ſagt Carotin mir leiſe in's Ohr, während der Licht⸗

zieher aus ſeinem Taſchenbuche ein kleines roſen⸗ rothes Papier nimmt, das mit Guirlanden, Blumen und kleinen Liebesgöttern reich geziert iſt.