wiſſen, und ſich ein Vergnügen daraus machen, mich bald bei dieſem, bald bei jenem zu nennen.
Vor Allen war es mein Freund Carotin, ein Original, deſſen Bekanntſchaft ich Sie machen laſſen werde, der ſich oft den Spaß machte, mich bei dem Namen zu nennen, der mir am meiſten mißfiel.
Doch ich komme wieder auf mich zurück:
Im nächſten Monate werde ich zwanzig Jahre.
Zwanzig Jahre!— Ein ſchönes Alter werden Sie vielleicht ſagen?
Auch ich finde, daß es das ſchönſte Alter in un⸗ ſerm Leben und das glücklichſte in unſerer Stellung iſt.
Jeder nach ſeiner Idee! Ich zwinge Niemanden, ſo zu denken, wie ich. Nemo obligatum est.
Ah! dies verräth Ihnen, daß ich auch Lateiniſch verſtehe! Beruhigen Sie ſich, ich bin darin ſchlecht bewandert, und werde Sie nicht mit Citationen über⸗ ſchütten. Ich habe zwar einige Klaſſen durchgemacht; aber wenn man Künſtler werden will, wenn man oft in das Atelier eines Malers kommt, vergißt man ſeine Autoren, ſeine Claſſiker, mitunter auch ſeine Mutterſprache, um nur jene zu reden, die in den Zu⸗ ſammenkünften unter den Raphaels, Pouffins, Ge⸗ rards und Davids geſprochen wird.
Jetzt muß ich Ihnen mein Portrait liefern.
Sie werden einwenden, daß dies, da ich Maler bin, mir nicht ſchwer fallen wird.
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