Teil eines Werkes 
4. Band (1870)
Entstehung
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viſch. Ich habe ihn wahrlich nicht geſucht, denn ſeine Nähe hat mir noch wenig Glück gebracht, er kam durch Zufall an minen Wagen, und ich ließ ihn aus Mitleid darunter ſchlafen.

Das iſt gelogen! rief der Mohr. Du haſt Dich mit ihm beſtellt.

So dumm kann nur ein Lfrikaner ſein! rief ſie mit lautem Lachen. Ich komme von Paris her, er war in Chanzys Armee nahe bei Le Mans, und da ſollen wir uns Sſek haben! O über die eiferſüchtigen Türken!

Ich will ein Ende mit ihm machen, ſagte Taleb, zum zweiten Male entgeht er mir nicht. Geh und hole Holz, altes Weib.

Holz? fragte Margot; wozu? zum Frühſtück?

Ja, lachte er, und zeigte ſeine ſpitzigen raubthieränlichen Zähne, ich will einen Braten machen. Geh, thu, was ich Dir befehle. 3

Thus nicht, Mutter, fiel Liſette ein, er hat dir gar nichts zu befehlen, der grobe Burſche, wir wollen ihn franzöſiſche Höf⸗ lichkeit lelren.

Plötzlich ſprang Taleb in die Höhe, in ſeiner Hand blitzte eine Piſtole.

Ver iſt hier der Herr? brüllte er mit donnernder Stimme.

Zittert vor mir! Weiber ſind zum Gehorchen da, hier wie in

meinem Lande! Du biſt des Todes, wenn Du nicht kenlie meinen Willen thuſt!

Liſette ſiel ihm in den Arm.

Du biſt ſchwarz wie der Teufel und ebenſo bös, ſagte ſie lachend und klopfte ihm ſeine Wange, beruhige Dich, Du Wehrwolf, es ſoll ja geſchehen! Ich ſelber habe Hunger und Durſt! Laß doch ſehen, was wir an Vorräthen beſitzen, ein bis⸗ chen Kafe, das iſt Alles, was ich noch habe.

Taleb trat an den Wagen heran, da lag unter dem Stroh eine Cigarrentaſche mit Bellegardes Wappen, er kannte es, denn es befand ſich auf den Sachen, welche er ihm früher abgenom⸗ men hatte.

Siehſt Du, daß Du eine Lügnerin biſt! rief er. Sollte