fuhr ſelbſt bedeutendſten Männern ſeiner Behorde umher, um ſich für ihn zu verwenden um zu erhellen, zu mil⸗ dern, zu beſänſtigen. Sie beſtand dar⸗ auf, daß bie Frau wiſſen muͤſſe, weſ⸗
ſen man den kranken Gatten beſchuldigte.
Es bewies ſich ſchon, daß ſie doch nicht ſo unbeachtet die Geſellſchaftsſalons durch⸗ ſchritten hatte: uͤberall kam man ihr mit zarter Schonung entgegen. Ihre beſchei⸗ dene Anmuth, ihr kühner Ernſt, ihr klarer Verſtand, und ſelbſt ihre Erzie⸗ hungsgabe, die ſchon von der Kadetten⸗ gkademie aus, wo ſeit einiger Zeit ihre zwei älteſten Söhne Zutritt bekommen hatten, mit Wuͤrdigung beſprochen wor⸗ den war, öffneten ihr uberall ein geneig⸗ tes Ohr und verſchafften ihr ſogar Gehor bei ſehr hohen Perſonen. Es gelang ihr, die Unzuverlaſſigkeit vieler Angaben, die ſchon Jahre dauernde Gemuths⸗ und Kor⸗ 1


