Gott,« rief Anna, plotzlich erblei⸗ chend,„mein Ringl« Sie hatte ihn aus Verlangen nach der Blume einen Augenblick vergeſſen. Er war verloren gegangen. Nun erſt wurden Beide ge⸗ wahr, daß die Sonne von einem dun⸗ keln Schleier umhuͤllt worden war. Sie ſtanden mitten in einem feuchten Nebel, der immer dicker wurde, obgleich ein ſchneidender Wind eiſig und ploͤtzlich ihre leichte Bedeckung durchbrang.„Komm,«
ſagte Fanny, vwir ſind warm, laß uns
nach Hauſe laufen, uniſ wir— erkalten.«4 nio rie
„Laufe Du,« ſgie—— nicht von hinnen, ehe ich meinen wieder habe.«
„Wie denkſt du den, jetzt bei dieſen Nebel, zu finden, Anna? Sey kein Kind und komm!e Sie zog ſie eine kleine Strecke mit ſich fort; da riß An⸗


