Teil eines Werkes 
3. Theil (1847)
Entstehung
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tion, wie ſie ihn ſpottend nannten, zu ſehen. Lange ſoll er zu den Spöttereien der hohen Herrſchaften ſchwei gend gelächelt haben, bis er in edelm Unwillen an die Wandelbarkeit des Glücks und an die Leichtigkeit, eines Gefangenen zu ſpotten, erinnerte. Da erhielt er mit har tem Reiterhandſchuh einen Schlag ins Angeſicht.

Von wem? rief Franz Karl in aufwallender Ent⸗ rüſtung.

Ich habe ihn gefragt, fuhr Fides fort. Es gelang mir nämlich, ihn einige Augenblicke im Gefangenhauſe zu ſprechen, als er geſtern mit Profeſſor Böhmer und ande⸗ ren Clubiſten aus Mainz gebracht wurde. Aber nein, nein, meine Tochter! antwortete er mir mit ſanftem Kopf⸗ ſchütteln. Laß mich den zornmüthigen Herrn verſchwei gen! Gott kennt ihn, und möge der gütige Himmel die Hand ſegnen, die mir ſo weh gethan, und Schwert und Scepter, die ſie einſt führen ſoll, vor der Wandelbarkeit des Glücks bewahren! Auch verſchwieg mir der edle Mann, daß er

Fides umſchlang laut weinend den Geliebten, und konnte nur ſtöhnend die Worte hervorbringen:

Daß er auf höchſten Befehl, Stockprügel

Eine tiefe Stille entſtand, in welcher das von Schmerz und das von Zorn bebende Herz des verſtummten Paares heftig aneinanderſchlugen. Endlich erklärte Franz Karl mit beruhigenden Worten:

Wir verlaſſen dieſes unſelige Mainz, o meine geliebte Fides! Und es wird uns auch leicht gemacht, hier ab⸗ zuſchließen. Ich komme eben von Albini, den mir der Zufall in den Weg führte: er war ein wenig verlegen,