Teil eines Werkes 
3. Theil (1847)
Entstehung
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ges Weibsbild öffnete, und ein franzöſiſcher Offizier von gutem Ausſehen verließ eben das Haus.

Die Treppe hinaufgewieſen, betrat der Mönch das Zimmer, und blieb beim Eintritte mit dem Gruße: Ge oht ſei Jeſus Chriſt! ſtehen, lächelnd und geſpannt, ob ihn Garzweiler noch kenne. Dieſer war ihm mit räth ſelndem Auge entgegengetreten und rief nach kurzem Be ſinnen: Mein Gott! Hilarion Wagmül?

Alſo kennen Sie kennſt du mich noch? fragte der Kapuzinen und Garzweiler reichte ihm die Hand mit den Worten:

Ja wol, Hilarion! obgleich dein rother Bart chocolade braun geworden iſt.

Auf dieſen Gruß warf der Mönch ſeinen Querſack ab, und umarmte Garzweiler; wobei er mit luſtiger Treuher zigkeit ausrief: O mein alter lieber Ignaz Joſeph, du Tauſendſchwerenöther!

Beide maßen einander nach dem früheren und jetzigen Ausſehen, und beſeufzeten eine ſchöne Reihe von Jahren die dazwiſchen lag. Sie gedachten der Zeit, da ſie am heiteren Mainſtrom nachbarlich gelebt, HBilarion im Kapuzinerkloſter zu Wertheim, Garzweiler im Franziska nerkloſter zu Milteberg. Hilarion's Erinnerungen traten jovialer hervor als ſeines Freundes, der ihnen vielmehr zu entkommen ſuchte und endlich zu wiſſen verlangte, was den andern nach ſo langer Zeit gerade jetzt hierherführe Woher kömmſt du nur? fragte er.

Stracks von Krautheim, war die Antwort, vom Hofhalte des Kurfürſten komme ich als ſein legatus latere!

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