Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

hmucker

erwirt,

and da it Dero haben ken und

fürerſt

kaum Briſt or dem

ſen war ut noch chmittag

in, wie rauung meiner rſtoh⸗ e kön ngil un chöneres n werde o iſ e

399

Hat ſich Ihm vielleicht die Gräfin erplicirt, Frommont, wie's gemeint ſei?

Mit keiner Sylbe, Eure Gnaden!

Auch keinen Brief, keine Beſtellung an mich?

Bedauere, Eure Gnaden! Aber es ging Alles ſo raſch! Der Kurfürſt hatte Ihro Gnaden rufen laſſen, und ſie blieben lange im Schloß. Bis ſie zurückkamen, hatten die gnädigen Comteſſen ſich ſchon zur Ruhe bege⸗ ben, und Se. Exeellenz der Herr Landjägermeiſter von Stein auch ſchon anſpannen laſſen, um nach Koblenz zu flüchten. Seine Excellenz nahmen noch Abſchied, und dann mußte in eiligſter Geſchwindigkeit

Ja wohl! Ich kann mir das denken, Frommont, fiel der Baron ein. Wenn man einige Liebe und Sorge für ſich ſelbſt hat, ſo macht man es ſo! Aber ſage Er mir wörtlich meinen Auftrag her, Frommont, damit ich weiß, daß er ordentlich ausgerichtet wird!

Frommont, in guter Schule abgerichtet, fehlte keines Wortes, und der Baron nickte ihm belobend zu; worauf er ſagte

Alſo Se. kurfürſtliche Gnaden ſind auch geflohen? Sagte Er nicht ſo, Frommont?

Uum elf Uhr, Herr Baron! Sei Er doch ſo gut, fuhr Franz Karl fort, und mache Er mir die Schlüſſel los, hier am Knopfe!

Der Alte ſprang hinzu, und Franz Karl erinnerte lächelnd:

Aber mit den Fingern geht's nicht, lieber Alter! Das iſt angenäht. Hat Er nicht ein Scheerchen oder ſo was in der Nähe?