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tingent hat auf ſeinem Kanonen Poſten abgefeuert. Er iſt eben feſtgenommen worden, und wird ein Bißchen er⸗ ſchoſſen werden. Aber gewiß iſt, daß Cuſtine gegen Mainz vorrückt.
Hiermit ſprengte er nach dem Schloß, dem Kurfürſten die Nachricht zu bringen.
Im Schloßhofe, bei ausgehängten Laternen und wan⸗ dernden Fackeln ging eine lebhafte Geſchäftigkeit geräuſch— los vor ſich. Ein Hin⸗ und Herlaufen, Ab⸗ und Zutragen war zu bemerken; verſchiedene Packwagen, aus den Remi ſen herbeigezogen, hielten da. Herren aus der Stadt, in Mäntel gehüllt, eilten ins Schloß. Eben erkannte der Baron auch die Gräfin Coudenhove zu Fuß, der Laterne eines Bedienten folgend. Verwundert und neubegierig traten ſic tiefer in den Hof und begegneten dem Finanz Miniſter von Seckendorff.— Guten Abend! Was gibt's denn nur, Excellenz? Was geht denn vor?— fragte Franz Karl, dem Forteilenden in den Weg getreten; und mit einem mißtrauiſchen Seitenblick auf Forſter antwortete der Miniſter leiſe und heaſtig:
Ich kann's nicht ſagen, lieber Baron. Ich habe nur Befehl, Sr. kurfürſtlichen Gnaden Mobilien, Bilder und Bücher zu packen und nach Aſchaffenburg zu ſchaffen.
Und eilen nach Hauſe? fragte Franz Karl verwundert; doch der ſchlanke Mann war ſchon fortgeeilt, und hörte oder beantwortete die Frage nicht.
Und er geht nach Hauſe? wendete ſich der junge Freund an Forſter.
Sie vergeſſen, lieber Baron, daß der Herr von Secken⸗ dorff ſelbſt Möbel, Bilder und Bücher hat! verſetzt Forſter


