Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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er ſo ernſt geſtimmt war, auf Donnerſtag den 4. Oktober feſtgeſetzt wurde. Es war der Tag des heiligen Franz von Aſſiſi, und Franz Karl ließ ihn, dem alten Herrn zu Lieb', gern ſtatt des Tags des heiligen Franz Borgias für ſeinen Namenstag gelten; nur um dadurch zu einer endlichen Entſcheidung zu kommen, womit er Aſchaffenburg verlaſſen konnte.

Als er ſich beurlaubte, entließ ihn der Fürſt ſehr freundlich und ſcherzhaft.— Alſo auf Franz von Aſſiſi! ſagte er. Und dabei bleibt's! Das iſt der heilige Franz, der durch ſeine ſeraphiſche Liebesglut ausgezeichnet und ſo hoch begnadigt iſt. Sie ſind noch ein junger, friſcher Mann, Baron: aber rufen Sie den Heiligen nur immer um etwas ſeraphiſches Feuer an! Sapperment! Es kom men auch in der weltlichſten Ehe Stunden, Tage vor, wo man dergleichen brauchen kann. Heißt das ich denke mir's, ich alter Bekenner des Cölibats! Adieu, Baron! Ich komme Tags vor Ihrer Vermählung, ganz gewiß! Und wir wollen eine muntere Hochzeit halten. Es bleibt bei meinen Beſtimmungen. Adieu! Grüßen Sie Ihre Frau Mutter! Wird ſich recht freuen Großmutter zu werden!