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Körners Gedichte
Entstehung
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und färbet gleich auch unſer Blut Das Feld des Krieges roth: So wandelt Furcht uns doch nicht an Denn nimmer ſcheut ein braver Mann Für's Vaterland den Tod.

Erliegt doch rechts, erliegt doch links So mancher tapfre Held! Die Guten wandeln Hand in Hand Frohlockend in ein Lebensland, Wo Niemand weiter fällt.

Doch trifft denn ſtets des Feindes Bley? Verletzt denn ſtets ſein Schwert? Ha! HOfter führt das Waffengluck Uns aus dem Mordgefecht zurück, Geſund und unverſehrt.

Dann feyern wir ein Heldenfeſt VBey Biſchof, Punſch und Wein. Zu Freudentänzen laden wir uUm's aufgepflanzte Siegspanier Die ſchönſten Schönen ein.

und jeder Jäger preist den Tag, Als er in's Schlachtfeld zog. Bey Hörnerſchall und Becherklang Ertönet laut der Chorgeſang: Wer brav iſt, lebe hoch!