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Körners Gedichte
Entstehung
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Wie man alsdann nichts thut und ſpricht, Drob Jemand zürnen kann! Das macht, man trotzt und ſtrotzet nicht, und drängt ſich nicht voran.

O wie man dann ſo wohlgemuth,

o friedlich lebt und webt!

zie um das Lager, wo' man ruht,

Der Schlaf ſp ſegnend ſchwebt!

Denn Wunderhvld hält alles fern

Was giftig beißt und ſticht;

und ſtäch' ein Molch auch noch ſo gern, So kann und kann er nicht.

Ich ſing', o Lieber, glaub' es mir, Nichts aus der Fabelwelt, Wenn gleich ein ſolches Wunder dir Faſt hart zu glauben fällt. Mein Liedchen iſtr Wiederſchein Der Himmelslieblichkeit, Die Wunderhold Groß und Klein In Thun und Weſen ſtreut.

Ach! hätteſt du nur die gekannt, ie einſt mein Kleinod war, Der Tod entriß ſie meiner Hand Hart hinter'm Traualtar,

Dann würdeſt du es ganz verſtehn, Was Wunderhold vermag, und in das Licht der Wahrheit ſehn, Wie in den hellen Tag.

Wohl hundert Mahl verdankt' ich ihr Des Blümche egensflor. Sanft ſchob ſie's in den Buſen mir Zurück, wann ich's verlor.