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Körners Gedichte
Entstehung
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Wohl giebt es im Leben kein ſuͤßeres Glück, Als der Liebe Geſtaͤndniß in Ltehchens Blickz Wohl giebt es im Loben nicht hoͤhere Luſt, Als Freuden der Liebe an liebender Bruſt. Dem hat nie das Leben freundlich begegnet, Den nicht die Weihe der Liebe geſegnet⸗

Doch der Liebe Glück, ſo himmliſch, ſo ſchön, Fann nie ohne Glauben an Tugend beſtehnz Der Frauen Gemuth iſt rein und zart,

Sie haben den Glauben auch rein hewahrt.

Drum traue der Liebe, ſie wird nicht luͤgen,

Denn das Schöne muß immer, das Wahre muß ſiegen.

Und flieht auch der Fruͤhling d5 Leben 3 vorbei, So bewahrt den Glauben doch ſtill und treu. Er lebt, wenn hier Alles geh und zerfällt, Wie ein Strahl des Lichts aus derbeſſern Welt⸗ Und tritt auch die Schöpfung aus ihren Schran⸗

ken, Der Glaube an Liebe ſoll nimmer wanken.

Drum fluͤſtert ihr Worte der Liebe ſo fü Wie Zephyrswehen im Paradies, Drum klingt im Herzen noch nah und fern,

Drum, Worte der Liebe, drum trau' ich euch

aern Und wenn im Leben nichts Heili

enn ge bliebe, Sch will nicht verzagen, ich glaube an Liebe.