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Körners Gedichte
Entstehung
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Und wie er vom Pferbe geſprungen iſt, So ſitzt er bei Liebchen und ſchezt und kuͤßt, Und ſcherzte bis um Mitternach In ſtiller, heitrer Liebespracht,

Treurdschens e ſo nah. Trala, Trala, Trala.

Die Sternlein verbleichen, der Morgen graut, Der Jäger kehrt heim von der ſüßen raut, Und ſgt hinab durch Wald und Flur,

Und folgt einem Hirſch auf fluͤchtiger Spur,

So ſchön, wie er keinen noch ſah.

Trala, Trala, Trala.

Und der Hirſch vom hohen Felſenſtein Springt blind in das Klippenthal hinein, Und hinter ihm ſtuͤrzt ins tiefe Grab Das wüthende Pferd mit dem Reiter hinab

Kein Auge ihn wieder ſah. Trala, Trala, Trala.

Und wie der Abend den Thau geweint, So harret Treuroͤschen auf ihren Freund, Und harret und hofft auf Sing und Sang, Auf Liederton und Hornerklang; Den Buhlen nicht kommen ſah. Trala, Trala, Trala.

Und als es kam um Mitternacht, Treurdschen noch kraurig im Bette wacht, Sie weinte ſich die Aeuglein roth: „Was laͤßt du mich harren in Angſt und Noth?

Lieb Buhle, biſt du noch nicht da?“ Trala, Trala, Trala.

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