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Balb abet warf in heißer Mittagsſchwuͤle Die Sonne ihre Gluth mir zu;
Da ſchwoll die Bruſt im hoͤheren Gefuͤhle.
Mein ganzes Streben flog zu einem Siele, Und das warſt Du!
Doch endlich weh'te den durchgluͤhten Fluren Der Abend ſuße Kühlung zu, nd nur ein Bild in duftigen Conturen Umſchwebte mich auf leiſen Geiſter⸗Spuren. Und das wärſt Dul
Und aus dem Meere kam die Nacht geſtiegen, Und lockte mich zur ſuͤßen Ruh; 5
Da traͤumt ich,hold an ſchöner Bruſt zu liegen,
In eines Maͤdchens Armen mich zu wiegen, Und das warſt DBu!
Doch ach! das ſchöne Bilb warb mir entriſſen, Die Welt der Traume ſchloß ſi laß mich wachend jetzt das Gl ckgenießen,
Dann ſuß ich laut, durchglüht von Deinen Kuͤſſene Fal das warſt Du!
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Sehnſucht der Liebe.
Wi⸗ die Nacht mit heil'gem Beben Auf der ſtillen Erde liegt!
ie ſie ſanft der Seele Streben, Leppige Kraft und volles Leben In den ſuͤßen Schlummer wiegt!


