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Hingeſchmiedet zum Geſang
Stehn im ew'gen Wirbelgang, Einzuziehn die Wonnefuͤlle, Lauſchende Naturen ſtille.
Zauberin! mit Toͤnen, wie
Mich mit Blicken, zwingſt du ſie.
Seelenvolle Harmonien wimmeln, Ein wolluͤſtig Ungeſtuͤm, Aus den Saiten, wie aus ihren Himmeln Neugeborne Seraphim; Wie, des Chaos Rieſenarm entronnen, Aufgejagt vom Schoͤpfungsſturm, die Sonnen Funkelnd fuhren aus der Nacht, Stroͤmt der Toͤne Zaubermacht.
Lieblich jetzt, wie uͤber glatten Kieſeln
Silberhelle Fluten rieſeln, Majeſtaͤtiſch praͤchtig nun,
Wie des Donners Orgelton,
Stuͤrmend von hinnen jetzt, wie ſich von Felſen Rauſchende, ſchaͤumende Gießbaͤche waͤlzen, Holdes Geſäuſel bald,
Schmeichleriſch linde, Wie durch den Espenwald Buhlende Winde,
Schwerer nun und melancholiſch duͤſter,
Wie durch todter Wuͤſten Schauernachtgefluͤſter, Wo verlornes Heulen ſchweift, Thraͤnenwellen der Kochtus ſchleift.
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