Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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heiteres Andenken von ſich in uns zurückzulaſſen; „ich meine, auch die Sitten der Völker nehmen kein Ende, und eher ſtirbt ein ganzes Volk oder ein Stamm aus, ehe es ſeine uralten Gebräuche und Sitten ablegt, die es in der Welt gefunden, mitgemacht und in der Welt wieder verlaſſen. Sie, meine Herren und Freunde, wollen nun da im Thal hinunter ziehen, zu jenem gutmüthi⸗ gen, mit ihren Mädchen gaſtfreien Völk⸗ chen, zu den—— Grönländern in Aſien! Nur daß die Jungfrauen und Frauen hier nach Roſen duften, und das Köpfchen voll Nachtigal⸗ lengeſang haben! und unbeſchreiblich ſchön ſind und edel! Am Ende iſt jede Sitte ſo heilig, wie das Herz, das ſie hält, ſonſt wüßte ich mich nicht zu beruhigen. Bilden Sie ſich aber nicht zu viel auf ſich ein; denn in Tſcherkeſſien be⸗ wirkt bei den Männern das Geſchenk von einem Thiere, das Borſten auf dem Rücken hat,— wie die höflichen Creter das Schwein umſchrei⸗ ben— oder das Geſchenk eines gehörnten Thie⸗ res, das einen Ochſenzahl hat, eben ſo viel, aber auf unedle Weiſe, die nichts hät; oder grade!“

Mein franzöſiſcher Freund fühtt ſich doch ein wenig angegriffen und ſprach:„Und doch