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das höchſte Alter! Hin und wieder verkündigten ſchmale, hinaufziehende Streifen blauen Rauches uns mahnend die Hütten der Menſchen, und ne⸗ ben Cypreſſen golden außfſteigende und blitzende ſchlanke Thürme der Minarets verkündeten uns, daß die Menſchen an den Himmel glaubten! Das dunkelgrüne Laub der Orangenbäume, das mattſilberne der Oliven, das jungbräunliche Laub der Feigenbäume unterſchied ſich uns lieblich in großen Maſſen der Haine und Wäldchen— und, o Himmel! ſo hatte das Land ſchon Jahr⸗ tauſende in dem Glanze der ewigen Sonne gele⸗ gen— denn ganz tief über unſern Köpfen zog ein unermeßlicher Schwarm Kraniche in die Ge⸗ gend des Kaiſters!— Die Kraniche des Homer! So hatte ſie Homer geſehen! So ſahen ſie wir! — So werden ſie nach Jahrtauſenden noch die ſpäten Wanderer ſehen!
Wir waren verſtummt und wie zu Stein geworden mit unſeren Pferden.
„Nun!“ ſprach endlich der ältere Engländer; „es iſt doch gut, daß wir hier oben ſtehen!“
„Warum gut?“ fragte ich.
„Weil wir da leben!“ fuhr er fort.„Es ſcheint doch gut, da zu ſein! Es wäre albern, wenn wir nicht wären. Aber ein Vorſchlag!


