Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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ſres Geiſtes. Und wenn auch ſonſt nur der Ma⸗ gen— den Hunger verkündigt, und ich an der Wahrheit ſeiner Worte zweifeln wollte, ſo bekam ich doch ſeit Jahren wieder den Schlucken! O himmliſche Beſtätigung, daß der ſchöne Jüngling auch in uns wohnt! Ja, ich konnte heut' einen Theelöffel voll Schweizer⸗Kirſchwaſſer hinunter⸗ nippen, wie eine Nachtigall ihren erſten Trunk. Ich habe dem Magen immer geglaubt, ja faſt nichts Anderes, und da er geſagt„Ziehe hin!“ ſo mußte doch ein Schiff daherziehen! Und ich war kaum auf dem Berge Ao, als ich drunten am Fuße deſſelben ſchon Eins geankert ſah. Und noch eine Freude, die Menſchen darauf waren meine Reiſegefährten, die auf dem letzten Boote nicht umgekommen waren, ja in einer entfernten Inſel ein andres daſelbſt geſcheitertes Schiff müh⸗ ſelig und nothdürftig ausgebeſſert hatten, um da⸗ mit zu verſuchen, endlich wieder nach Hauſe zu kommen. Sie waren zwar wirklich verſchlagene Menſchen, aber nicht ſo klug, daß ſie einmal wußten, wo ſie ſich befänden, oder wohin ſie ſteu⸗ ern müßten. Und ſo ging es mir Verſchlagenen auch. Wie gern hätte ich für Menſchen, die ohne zu arbeiten, ja, ohne zu eſſen, gern leben möch⸗ ten, die Inſel gemerkt, als die paſſendſte zu einer 4*