vor. Ich hatte meine Frau verloren, mein ein⸗
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Fräulein Halberſtadt in Caſſel bedurften. Man ſollte glauben und glaubte mit Recht, daß die Männer hier gern ſo viel Weiber als möglich gehabt hätten, weil ihre Ernährung und alles darauf Nothwendige nichts koſtet. Aber die Mäd⸗
chen waren hier prall, patzig, protzig, ſtutzig, witzig
und kurz und bündig, tauſendmal mehr, als ein hübſcher Naſeweis unter den Tirolerinnen. Sie brauchten keinen Mann als Ernährer. Eſſen war ihnen unbekannt, Kleider brauchten ſie wahrhaftig
bis zum„Leider“ nicht viel und ſo ſahe man hier
ſchlagend den Satz ein: In den vier oder fünf Welttheilen, wo die Weiber eſſen und trinken, ſich putzen, fahren, reiten u. ſ. w., u. ſ. w., da wird die Hälfte der Ehen nicht, oder nicht nur von Herzen, ſondern von Magen— de part de Fes⸗ tomac— geſchloſſen. Hier aber heirathete Keine aus Magenſucht; ſie brauchte und wollte nichts als einen Mann. Damit baſta! Und die mei⸗ ſten Männer ſind immer viel Andres und Be⸗ durftes, als blos ein Mann. Ein verzweifelter Zuſtand: man mußte hier ſchon jung und friſch wie ein Adam zu einem Weibe kommen, ſonſt war man verloren..
Aus dem Dritten geht mein Viertes her⸗


