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ſchmeckt— das ganze Leben war darin, es duf⸗
tete nach allen Gewürzen beider Indien und des
glückſeligen Arabiens. Das war aber das letzte
Aufflammen des Appetites geweſen. Denn wir trieben ruhig ſo noch acht Tage und Nächte, aber, als wenn wir an den Magnetberg kämen, ſo flogen alle Sorten Appetit nach Dieſem und Jenem— wie Nägel aus mir und meinem ein⸗ zigen Freunde fort— in die Luft, in das neue Clima, oder wohin— wir wußten es nicht. Aber er wochte allmälig nicht mehr kochen, und
ich nicht mehr eſſen. Wir lebten zuletzt nur von
unbegreiflich wenig Biscuit und Madera. Gott ſei Dank!— trinken konnten wir, wenn auch der Magen wie zugeſchnürt war. Was iſt das? Was ſoll das werden? Was kann aus einem Menſchen werden? ſprachen wir, untereinander verwundert.*
Eine Nacht empfanden wir einen leiſen Stoß. Unſer Schiff war gegen Morgen an eine wun⸗ derſchöne Inſel getrieben! Wir waren gerettet!
Wir ſtiegen in das Storchneſt des Schiffes hinauf, in den Maſtkorb, der auf dem noch ein⸗
zig übrigen, aber auch abgebrochenen Hauptmaſt
als höchſtes Belvedere geblieben war. O Himmel! welcher Einblick in welches Land!


