Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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„weber zu Dir, der, tagtaͤglich vierzehn Stunden ar⸗ „beitend, wochentlich funf Schilling verdient, der mag „Dich lehren, wie Du Geld ausgeben ſollſt.“

„Das ſoll geſchehen!“ ſchaltete Fitz ein;„ich kenne da einen gewiſſen Ferſeborn.“—

„Aber wofuͤr Du das Geld ausgeben ſollſt—

„denn die wahre Sparſamkeit und Erſparung beſteht „in Gedanken und Sachen, nicht im Erhandeln und „Abdruͤcken derſelben von Andern— da mag Dir „die Weisheit Salomonis, nicht er ſelbſt zur Seite „ſtehen, oder gar vor Augen! Vor Allem furcht' ich,

„Dich arm zu machen durch das Geld; nicht daß Du

„es verthuſt, denn dadurch gerade koͤnnteſt Du reich „oder zufrieden werden, wie ein Bauer zufrieden den „leeren Sack ausſchuttelt, wenn er den Acker beſaͤt „hat.“—

„Alſo ich darf verthun!“ bemerkte Fitz.

„Ich meine ſo: vornehm wollen die Menſchen „ſeyn, um nichts mehr mit den Menſchen, der Miſere „und ihrer Miſere, zu thun haben, um ſorglos auf der „Butter des Lebens zu ſchwimmen, ſich einzubilden, „was ſie wollen, durch ihren Titel einen Schutzbrief „gegen offenen Tadel zu haben(den ſich der Menſch „im Kittel gefallen laſſen muß) und ſo die goͤttlichen „Tage durch zu luleien, wenn nicht in Freude, doch „in Erhebung— der Einbildung, nicht der Sinne, „und ſo auf dem großen Pachthofe der Erde den Trut⸗ „hahn zu machen, der gewaltig kaudert und die Flugel