Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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vor ihr als ſeine Geliebte, ſo daß ſie es dann wirk⸗ lich beſtaunen konnte, bis ſie ſich ſelbſt empfand an dem Klopfen ihres Herzens, und ſuͤß ſchauderte!

Aber auch am naächſten Freitag kam Philidor nicht! Die Freunde erwarteten ihn, und die Unruhe derſelben ſteigerte in Berenice die Zeit zur Ewigkeit, die Sehnſucht zur Wehmuth, die Wehmuth zu Schwei⸗ gen und innerem Weinen.

Herr Murdock ſchwieg dazu.

Am dritten Freitag endlich, als Philidor wieder nicht da war, ging Camillo hinuͤber in's Haus von Papermann's ſel. Sohn. Er drang durch drei Comptoir⸗ zimmer bis zu Herrn Ralph Raff ſelbſt, und auf ſeine Frage nach Fitz, beſchied er ihm kurz:er ſey verreiſet, verſandt, uͤber Meer, und koͤnne vor Jahr und Tag nicht zuruͤck ſeyn.

Berenice wartete mit Lamoural in der Haus⸗

thuͤr; aber Camillo ſagte dem Freunde nur:Er iſt verſandt! Jetzt ſind dringende Geſchaͤfte an der Tages⸗ ordnung, gewiß auch da druͤben. Wir ſprechen wieder zu, Miß Berenice!

Die Welt verſchwand ihr vor den Augen, Weh⸗ muth ſchnuͤrte ihr das weiße Kehlchen zu. Doch Liebe kraͤnkt nur Schuld, nur Willen, ſelbſt Sterben, ja Tödten nicht. Und ſie konnte ihn entſchuldigen, und that es redlich, doch weiblich unter tauſend heimlichen Thraͤnen, in ihre Pfuͤhle geweint.

Die Freunde aber nahmen ihre Freitagswanderun⸗