Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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ohne zu wiſſen, auf wen das gehe. Mit nicht zu ver⸗ bergender Angſt und uͤber und uͤber erroͤthend, legte ſie ſchweigend das Geld auf den Tiſch. Herr Murdock, immer aufmerkſam, immer eine Freude darin findend, die Schwaͤchen der Andern zu ſehen, in Anſpielungen zu verſtehen gebend, daß er ſie wiſſe, und gegen Nie⸗ mand ſtrenger und ſchonungsloſer, als gegen ſein Weib, weil ſie vor aller Welt ohne Fehler und brav ſeyn ſollte, weil ſie ſein Weib, ſein Eins und Alles war, durch⸗ bohrte die arme Pepperell gleichſam mit ſeinen Blicken, und las in ihrem Herzen Verrath; er faßte die Zitternde an der Hand und fragte ſie drohend: Was haſt Du gethan? Geſtehe, ich ſeh⸗ es, Du biſt falſch, Du haſt mich betrogen, ich kenne Dich, und vor mir verſtellt ſich Niemand. Pepperell weinte. Was kann es ſeyn? fragte er ſich ſelber.Das Neueſte! Du haſt Deinen Schmuck behalten und Deinen bei mir verloren! Wo haſt Du das Geld her? Geborgt! Wie willſt Du es wieder bezahlen? Du? Wie wollteſt Du je ein Stuͤck davon wieder zum Vorſchein bringen? Sollte man denken: die Eitel⸗ keit kann auch verborgen bleiben wollen! Ganz etwas Neues! Ich dachte, ich haͤtte ein gutes Weib; ich in⸗ ventirte alle ſechs Monat alle Buͤchſen und Kaſten denn ohne Roviſion betruͤgt man ſich ſelbſt und tappt im Finſtern; ich fuͤhrte meine Buͤcher: Journal, Memorial, Strazze, Copier- und Hauptbuch, und

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