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„Haben Sie ihn nie geſehen? Iſt er alte iſt er gut? iſt er reich? Sprach er von uns, von der Mut⸗ ter? von mir? Iſt er todt? iſt er arm geſtorben?“ beſtuͤrmte Fitz auf einmal haſtig den lächelnden Mann.
„Wer denn? Wen meinen Sie? Wie fragen Sie mich!“ entgegnete dieſer trocken, indem er von ihm weg in den Spiegel ſah.„Vorausgeſetzt, daß Sie einen Vater verloren, vorausgeſetzt, daß er in Calcutta gelebt oder noch lebt, ſo hab' ich ihn nie geſehen, nur, wie ich ſagte, ein aͤhnliches Siegel— ſeinen Namen 5 im Briefe:„H. Philidor,“ denn ich wohnte in Bena⸗ res, von wannen ich kommez; ich zeichne: O'Kennyon.“
„O mein Gott, wiederum Nichts!“ ſtehnte Fitz.
„Was Nichts?“ fragte O'Kennyon;„keinen Vater? kein Geld? Bedaure herzlich.“
„Keine Nachricht! keinen Brief! Kinen Vater!“
erklaͤrte Fitz nicht unbeſchaͤmt.„Hoben Sie keinen. Brief von ihm?“
„Vielleicht im Briefrepoſitoriun sub litera P. zu Benares,“ vefehte O'Kennyon trocken.„Aber wenn S wagen wollen anzunehmen, H. Philidor ſey — Ihr Herr Vater, ſo wagen Sie hinzugehen. Ein Sohn ruͤhrt immer den Vater, er erweicht ihn ſogar, ſein Bild ſchon allein— und gewiß ſeine Rede, das liebe Ebenbild noch mehr, wenn es möglich waͤre, daß er ihm nicht immer im Herzen geſtanden— gehen Sie hin! Denn aus den Aufträgen zu ſchließen, den Wech⸗ ſeln und Tratten k., iſt ſein Haus, nach Ihren Wütt⸗
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