verordnete das Dabei, und ſchloß unter trockenem Weinen mit den Worten: Wenn die Vorbereitungen zur Hochzeit drei Wochen dauern, ſo können ſie heut noch begonnen werden.“
Ben⸗John hatte ſchon unter dem Schreiben uͤber die Achſel geleſen, und lächelte zufrieden. Aber, frug er, n duͤſtern Ernſt uͤbergehend, kannſt Du auch ſchwoͤ⸗ ren? Vetter! und ſah ihn dabei durchdringend an; ganz kurz, nur hier auf meinen Dolch, und bei ihm, mehr begehr' ich nicht. Siehe, ſagt' er, mein Vater war ein ſtrenger Mann, und ich habe ſeine Rache ge⸗ erbt. Vor zwei Jahren, als ich zuruͤck kam, iſt er erſt geſtorben, um ſie ſelbſt ſo lange auszuuͤben. So hat er geliebt. Hier im Hauſe iſt noch ein Kran⸗ ker! Ein Alter! Er hält den Menſchen ſo heilig, und jede Krankheit von Aerzten ſo unheilbar, eben weil ſie ſchon die Heilung der Natur fei, daß er gewiß lieber ſtuͤrbe, als einem Huronen nur einen Gran Magneſia einzugeben. Und ſo heilig haͤlt er auch ſich. Du kannſt mir, wenn Du ihn geſehn, nur ſagen: wie ich ihn erhalten, was ich ihm unter die Speiſe mi⸗ ſchen ſoll. Aber! Ein Arzt muß die Krankheit jedes ſeiner Kranken verſchweigen; aber wohl thut er, ſag' Ich! wenn Er auch den Kranken verſchweigt— und den Todten.— Willſt Du ſchwören!— Du ſoliſt nicht ſchwören! ſagt Gott, ich glaube wenigſtens, noch


