Teil eines Werkes 
3. Band (1832) Die Lebensversicherung
Entstehung
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„und zugleich türkiſcher Papſt ohnlängſt ſo ſchoͤn es „ausgeſprochen— ſo iſt doch meine Schale nicht „recht geſund. Denn ich bin leider ein ausgezeichneter „Menſch; ich habe naͤmlich das Roth der Wangen— „es muß heraus— auf der Naſe. Mit einem Wort: „ich habe eine rothe Naſe, und eine tuͤchtige, da ſie „fuͤr einen Tuͤrken ſogar nicht um Vieles zu groß iſt. „Gottlob, daß es heraus iſt! Und ich ſchreibe Ihnen „deswegen dieſes Offene, damit dann bei der Inſpec⸗ „tion des Patienten an mir, und am ſichtbarſten „Theile zwar, naͤmlich im Geſicht,— das bei Uns „nur die Damen verſchleiern bei Mord und Todtſchlag „nicht mit einem Worte die Rede iſt. Im Dialog „vor Ihnen ſtehend, werde ich Ihnen Muße laſſen, den „Kranken zu muſtern und in Augenſchein zu nehmen, „denn er funkelt beinahe, und wuͤrde mir ſelbſt aus „dem Schleier ſcheinen, wenn ich das Gluͤck hätte, eine „Dame mit rother Naſe zu ſein. Denn auf der „Spitze ſtemmt ſich der Schleier gewöhnlich. Der „Patient muß von Ihnen wie ein Taubſtummer be⸗ „handelt werden, denn er kann nur nieſen— wenn „Ihnen dieß zur Explorirung nöthig iſt— oder Sie „muͤſſen denken, es ſei ein ſtummer Gimpel, ein „Dompfaff, ein junger rother amerikaniſcher Rabe, „oder ein durch das 10,000 Mal vergroößernde rothe „Sonnenteleskpp angeſehenes anſehnliches Cochenille⸗ „wuͤrmchen, und der Patient ſchluge fuͤr dießmal in „die Thierarzneikunde. Es wird Sie alſo nicht irre

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