— 26— terliche Gewalt, und zugleich in die Arme eeines verhaßt Menſche zu bringen. Wenn ich nun zwar eben ſo rechtmaͤßig die Geſetze fuͤr meine Gattin, als der Vater gegen ſeine Tochter in Anſpruch nehmen kann, ſo bittet dieſe doch zuvoͤr⸗ derſt, den geſchaͤtzten Vekannten, den vor⸗ maligen Freund um eine kleine Unterre⸗ dung. Dieſer Bitte ſchließe ich die Mei⸗ nige bei und unterzeichne mich Solbring.
Ein reinliches Hinterſtuͤbchen im Gaſthofe 4
nahm mich auf. Die Jungfrau von Orleans
kam mir an der Hand des Koͤniges von Frank⸗ reich mit thraͤnenden Augen entgegen. Schluchzend ſtellte ſie in dieſem den Gatten vor. Schiller dachte wohl ſchwerlich bei Beendi⸗ gung ſeines Drama, daß der Zufall das Schick⸗ ſal ſeiner beiden Helden ſo aͤndern duͤrfte. Es war geſchehen, und der betruͤbte Koͤnig hatte


