Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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Dieſe Ruhe, dieſe Heiterkeit im Innern der Stadt, waͤhrend draußen außer den Ringmauern ringsum Tod und Verzweiflung herrſchte, machte mein Gefuͤhl von Traurigkeit nur noch tiefer. Ma⸗ tea befand ſich damals gerade im Innern Andalu⸗ ſiens, und dies war fuͤr mich ein neuer Verdrußs mir war, als wuͤrde ihre Gegenwart mein unter der Laſt des allgemeinen Ungluͤcks erliegendes Gemuͤth aufgerichtet haben. Sie kam enblich an; aber auch nicht ein Strahl von Freude erheiterte mich. Die Unzufriedenheit uͤber meine Liebe zu ihr hatte mich fruͤher gehindert, die gluͤcklichen Zeiten in vollem Maße zu genießen, und jezt hinderte mich wiederum der Verfall dieſes Gluͤcks, irgend einige Annehmlich⸗ keiten von ihrer Liebe zu genießen. Mitten im Welt⸗ leben, ſo wie fruͤher in der Einſamkeit des Kloſters, verfolgte mich der bittere Gedanke an eine Gluͤckſe⸗ ligkeit, die ich niemals zu erreichen hoffen durfte. Das Geluͤbde, welches mein Vater einſt fuͤr mich abgelegt, hatte in meinen Lebensweg eine nimmer zu uͤberwindende Hemmung gebracht, und mein ganzes Daſein verfloß mir wie eine lange Buͤßung. Worin lag denn aber mein Vergehen? Ich weiß es nicht, ich ſehe blos uͤberall die dafür erfolgende Strafe. Ach, ich ward vielleicht dadurch ſtrafbar, daß ich nicht den Muth hatte, mich in mein Loos zu fuͤgen, und mich auf die engen Grenzen zu beſchraͤnken, die mein Eidſchwur mir geſteckt hatte. Herangereift durch die Verzweiflung, habe ich ſeitdem vielfach nachgedacht und lange gelebt; ich glaube nunmehr,

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