Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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236 den Ruin ſeines eigenen Herrſcherſtammes und auf das Ungluͤck unſeres Spaniens hinzuarbeiten. An⸗ ſtatt die Unterthanen Joſephs die heilſame Verfaſſung genießen zu laſſen, die uns verſprochen worden war, begnuͤgte er ſich nicht etwa blos damit, unſere be⸗ ſtuͤrzten Provinzen dem Kommandoſtabe ſeiner Feld⸗ herrn zu unterwerfen, ſondern— als wollte er gleichſam den Cadixer Demagogen einen leichteren

Sieg verſchaffen— fieng er an, unſeren National⸗ ſtolz zu verletzen, indem er von Zerſtuͤckelung und

Eroberung ſprach.

Die Unſinnigen, die uns im Namen des Vater⸗ landes in die Acht erklaͤrten, wiſſen gar nicht, welche Kaͤmpfe wir fuͤr die Freiheit deſſelben beſtanden ha⸗ ben. Bisweilen hatte Napoleon Luſt, die Staaten Joſephs mit dem franzoͤſiſchen Reiche zu vereinigen, ein andermal wieder forderte er blos die noͤrdlichen Provinzen fuͤr ſich. Der Koͤnig ſah ſich genoͤthigt, nach Paris zu reiſen und unvermuthet in den Tuile⸗ rien zu erſcheinen, um zu bewirken, daß nicht noch eine neue Beſchwerde zu den bisherigen Klagen Spa⸗ niens hinzukaͤme. Dieſer Fuͤrſt bat, daß ihm we⸗ nigſtens Portugal zum Erſatz fuͤr Katalonien, Ara⸗ gonen und Navarra gegeben wuͤrde, und einſt rief er ſogar wie im Wahnſinn:„Man will mich ganz pluͤndern!“ Es war faſt, als faͤnde Napoleon ein Vergnuͤgen daran, unſere Koͤnigreiche zu einem wei⸗ ten Amphitheater zu machen, und die blutigen Stier⸗ gefechte nachahmend reizte er das ſpaniſche Volk, um