Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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Glückwänſche an die Cadixer Geſetzgeber ein, und Don Ferdinands erhabene Schweſter, die Infantin Donna Joaquina, jetzige Koͤnigin von Portugal, druͤckte uns in einem eigenhaͤndigen Schreiben ihre Freude und Erkenntlichkeit im Namen ihrer gefange⸗ nen Bruͤder aus. Die Waͤrme ihrer Ausdruͤcke und 3 die Beſtimmtheit ihrer Lobſpruͤche bewies, daß ihre Annahme der Verfaſſung eben ſo wohl uͤberlegt als aufrichtig war. Spaͤter uͤberbrachte der General Zayas uns von Valengay her Aeußerungen, welche uns darthaten, daß unſer junger Monarch fuͤr ſeine Perſon mit dem einmuͤthigen Wunſch ſeiner Voͤlker einverſtanden ſei. So fehlte es denn alſo der Wie⸗ dergeburt unſerer Freiheit an keiner Art von Sanc⸗ tion. Unſere Konſtitution bluͤhte nun ſchon zwei Jahre lang, indem ſie ihren Schatten immer weiter ausbreitete; ja ſie herrſchte bereits ein volles Jahr, ohne daß ſie von den Gipfeln der Andes an bis zu

den Pyrenaͤen irgend einen Widerſtand gefunden haͤtte. Wo iſt irgend eine Staatsgewalt auf Erden,

die gleich bei ihrem erſten Beginn von ſo viel Mil⸗ lionen lieb und werth geſchaͤtzt, von ſo vielen Koͤni⸗

gen anerkannt, unter ſo glorreichen Anſtrengungen aufgerichtet worden waͤre?

Die ſpaniſche Volksfreiheit keimte freilich mitten unter Ruinen hervor; allein dieſe Ruinen waren nicht ihr Werk, ſondern ihr von dem unumſchraͤnk— ten Koͤnigthume hinterlaſſen worden. Sie keimte ſreilich unter Flammen und Blut auf; allein es war die heiligſte Sache von der Welt, wofuͤr unſere

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