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reichen Vorräthe,— fuͤr die Beduͤrfniſſe mehre⸗ rer Jahre hinreichend geweſen waͤren, wurden in ei⸗ nem Tage verzehrt oder vielmehr vernichtet.
Die Gefangene hatte ſich, von Mattigkeit er⸗ ſchöpft⸗ am ufer eines Baches auf ein Felſenſtuͤck niedergeſetzt; ſie uͤberſchaute voll Ruͤhrung die Ebe⸗ nen Andaluſiens, die ſich vor ihren Blicken entroll⸗ ten, ſie uͤberſchaute ſie in der Hoffnung, daß Don Iſidro, Don Carlos und ihr Vater, dem das Herz uͤber ihre politiſche Meinungsverſchiedenheit und ͤber ihre Trennung gebrochen war, ſie unter ihren Schutz nehmen wuͤrden. Sie wußte nicht, daß ich heran⸗ ruͤckte, und in der Hoffnung, ſie befreien zu koͤnnen, den Marſch der Truppen beſchleunigte.
Die Graͤfin war ſo eben mitten unter troͤſtlichen Betrachtungen eingeſchlummert, als ſie durch ein gewaltiges Geſchrei erweckt wurde. Man ſah laͤngs dem Gebirge einen Zug von Reitern heranſprengen, an deren Spitze ein General in ſeinen Mantel gehuͤllt ritt, und eine Frau, von deren ſchwarzem Hut ein lan⸗ ger rother Federbuſch bis auf die Schulter herab nick⸗ te. Sie wurden mit dem Geſchrei: es lebe Gott! es lebe der Koͤnig Don Ferdinand! es leben die Cortes! empfangen. Der Großrichter und ſein Heerhaufe eilte den Neuangekommenen entgegen, und drängte ſich um ſie her. Es war Alonſo und Maria, welche leztere nun nicht mehr ihr Geſicht und ihren Namen zu verbergen ſuchte. Der Kammerherr, welcher er⸗ fahren hatte, daß Naria noch lebe, hatte ſeine junge Gemahlin auffordern laſſen, zu ihm zuruͤckzukehren⸗


