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der Lanbesſitte gemaͤß nur ſehr einfach meublirt, verrieth aber eine gewiſſe Wohlhabenheit. Ein klei⸗ nes Kind ſpielte darin mit der Dogge, die vor mir hergelaufen war. Neben dem Feuerheerde ſaß eine bejahrte Frau, die Mutter meines Wirths. Sie wollte aufſtehen, um mich zu bewillkommen, allein ihre Koͤrperſchwaͤche feſſelte mehr noch, als ihr ho⸗ hes Alter, ſie an den großen Armſtuhl, den ich zu meiner Verwunderung hier an dieſem Orte antraf. Sie allein wechſelte mit mir einige freundliche Worte, als auf einmal im Hintergrunde des Saales, dem Heerde gegenuͤber, auf welchem ein einfaches Mahl zubereitet wurde, eine Thuͤr ſich oͤffnete, und eine Frau hereintrat. Noch nie hatte ich unter der ein⸗ fachen Kleidung einer Dorfbewohnerin ſo viel Wuͤrde, noch nie ſo viel Anmuth mit ſo viel Adel, noch nie eine ſo reizende, wirklich maͤdchenhafte Schuͤchternheit auf dem Geſicht einer Gattin und Mutter ſich abſpie⸗ geln geſehen. Die Fremde floͤßte mir eben ſo viel Bewunderung als Hochachtung ein. Auch ſie un⸗ terhielt ſich mit mir in der Sprache meines Vater⸗ landes von dem Ungewitter, das mich uͤberfallen hatte; doch ihr Accent verrieth, daß ſie unter ſpani⸗ ſchem Himmel geboren worden, und ihre lebhafte ſuͤdliche Betonung gab ihren Worten einen hoͤheren Reiz. Ihr ganzes Benehmen war um ſo anſpre⸗ chender, da ſich darin der reinſte Ausdruck der Herz⸗ lichkeit, nicht blos die leere Form derſelben, an den Tag legte. Sie nahm voll munteren Eifers ihrem Manne das Geſchaͤft ab, fuͤr mich ein großes Feuer


