Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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daten, die in Reihe und Glied unter dem Gewehr ſtanden, hatten auf ihrem Geſicht einen unheil verkuͤndenden Ausdruck; ſie ſahen nicht aus wie Franzoſen, die ſich zum Kampfe vorbereiten, ſon⸗ dern man ſah es dieſen Braven an, daß ſie ein ganz anderes Geſchaͤft zu vollziehen beſtimmt waren.

Ich entſchloß mich, um allen Fragen und Hinderniſſen auszuweichen, queer durch die Stadt nach dem Palaſt der Markiſin zu reiten. Nicht weit von mir gieng ein Spanier unter Bedeckung eines franzoſiſchen Offiziers. Es war Don Do⸗ mingo. Er druͤckte mir voll Verzweiflung die Hand, Thraͤnen rollten aus ſeinen Augen.Wo iſt meine Tochter? fragte er mich.Zu Ocagna, erwiederte ich ihm;allein ſagt mir, was iſt hier vorgegangen.Entſetzliche Er⸗ eigniſſe, antwortete er.Ja wohl, ſehr entſetzliche, fuͤgte der junge Offizier hinzu; glaubt es nur, daß wir ſie eben ſo ſehr bedau⸗ ern, als ihr. Don Domingo erzaͤhlte mir nun, daß die Anſtalten zur Abreiſe des Infan⸗ ten Don Francisco feindliche Abſichten verrathen und alle Gemuͤther mit einer unbeſchreiblichen Un⸗ ruhe erfuͤllt haͤtten. Fruͤh Morgens umlagerte eine ungeheure Menſchenmenge die Zugaͤnge des Pala⸗ ſtes. Eine Patryuille, welche das Volk ausein⸗ ander zu treiben verſuchte, ward mit Wuth an⸗ gegriffen. Sogleich erſchien die ganze franzöſiſche Armee in Maſſe. Die ſpaniſche Artillerie verſuchte