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In der duftigen Ferne des ſüdweſtlichen Horizontes läͤßt die Koͤnigin der amerikaniſchen Staͤdte, die Stadt Guatimotzin's und Hernan Cortez's, gleich⸗ ſam zwiſchen den Bergkegel des Chapoltepec und ei⸗ nen unermeßlichen Landſee eingeklemmt, ihre Thuͤrme erſcheinen oder vielmehr vom Auge errathen, und im Hintergrunde dieſes bezaubernden Gemaͤldes, uͤber die hohen Berggipfel von Ahualco heruͤber, ragen die beiden Vulkane von Puebla wie zwei unvergaͤng⸗ liche Saͤulen uͤber die ganze weite Scene, und glaͤn⸗ zen noch lange in der Feuerglut des Abendroths, waͤhrend bereits unten uͤber die umliegenden Thaͤler und Berge ſich die Schatten der Nacht ausbreiten. Die gewaltigſten Werke, die nur jemals von Menſchenhaͤnden geſchaffen worden, lagen zerſtreut um uns her. Zu unſerer Rechten lag der De ſa⸗ gue*) von Huehuetoca, ein vier Stunden langer Gang, der durch zweihundertjaͤhrige Anſtrengungen durchs Gebirge gehauen wurde, um die drohenden Gewaͤſſer des Thales nach dem Rio de Montezuma und von da nach dem Meere der Antillen abzufuͤhren. Zu unſerer Linken, doch etwas ſuͤdlicher, erhoben ſich in der Ebene von TDeotihuecan zwei koloſſale Py⸗ ramiden, welche eine ganze Schaar kleinerer Pyra⸗ miden in einem wohlberechneten Abſtande umgiebt, um auf Erden das zahlreiche Gefolge ſinnbildlich dar⸗ zuſtellen, welches am Himmel droben die beiden Lich⸗ ter des Tages und der Racht begleitet. So zeigt
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