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paſſend die Stelle eines Portikus vertrat, lehnte ſich ein junger Bauer von etwa funfzehn Jahren, der voll tiefen Ernſtes dem Fluge der Stunden zuzuſe⸗ hen ſchien. Ich wollte ihm mein Pferd zu halten geben. Er blieb unbeweglich ſtehen, und ich haͤtte vielleicht glauben koͤnnen, er habe mich nicht ver⸗ ſtanden, wenn nicht ein Ausdruck von Zorn und von Verachtung ſich ſofort von ſeinem Geſicht auf die Geſichter eines Haufens von Kindern zuruͤckgeſpie⸗ gelt haͤtte, deren Begleitung mir mein fremdes Aus⸗ ſehn zugezogen hatte. Ich fand alſo fürs beſte, meinen Gahl an eigen Pfoſten der laͤndlichen Vor⸗ halle anzubigden, und eine Dreppe, die unter meinen Fäßen zittente führte mich zu einem Saale, deſſen ganzes Mobiliar aus einigen wurmſtichigen Tiſchen
beſtand. Ich trat hinein. Ein Mann mit einem
großen Hut guf dem Kopfe ſaß da mit verſchraͤnkten Beinen und ſchlärfte behaglich den Duft ſeines Ci⸗ garro's. An ſeinem wuͤrdevollen Weſen erkannte ich ihn für den Herren des Hauſes, und fragte ihn, was ich wohl zu eſſen bekommen koͤnne.„Was ihr mitbringt,“ erwiederte er kalt, und fuhr fort, mit vieler Kunſt lange Rauchwolken nach allen Seiten hin aufſteigen zu laſſen. Ich drang in ihn, um zu erfahren, ob er nicht wenigſtens Wein und Brot zu
Hauſe habe.—„Allerdings, Brot vom reinſten Weizenkorn und rother Wein von Tudela ſind bei mir im Ueberfluß zu haben.“— Ich hoffte, daß
Eier, die auf dem Lande niemals fehlen, mein be⸗ ſcheidenes Mahl vollſtaͤndiger machen koͤnnten.—


