Teil eines Werkes 
Erster Band (1825)
Entstehung
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einmal bis zu dem ſo nuͤtzlichen Fuhrmannskar⸗ ren gebracht; um ſich bis dazu erheben zu koͤn⸗ nen, erwartet es erſt noch von einer ſchuͤtzen⸗ den Regierung die Einrichtung von Bruͤcken und Straßen.

Dicht hinter dem Maulthiertreiber, aber drohen⸗ der als dieſer, folgt der Schleichhaͤndler der baski⸗ ſchen Provinzen. Eine Flinte blitzt in ſeinen Haͤn⸗ den, um damit ſeinen Erwerbfleiß zu ſchützen, faſt die einzige Art von Erwerbfleiß, die das ſchoͤnſte Land der Erde aufzuweiſen hat. Die Wolle Arago⸗ niens und Kaſtiliens, die er unſeren Staͤdten zu⸗ fuͤhrt, wird in Kurzem, auf franzoͤſiſchen Werkſtaͤt⸗ ten zu koſtbaren Stoffen verarbeitet, mit ihm wie⸗ der uͤber dieſelbe Grenze zuruͤckwandern.

Das goldene Zeitalter haͤtte in dieſen ſchoͤnen

Gegenden ſich fortpflanzen ſollen, doch der Haß und

der Groll ſteht von Dorf zu Dorf auf der Grenze beider Reiche gleichſam Schildwache. Die ſpani⸗ ſchen und die franzoͤſiſchen Basken leben ſich gegen⸗ ſeitig fremd oder vielmehr als gegenſeitige Feinde⸗ Dieſer Zwieſpalt vergroͤßert den ſchmalen Strom, deſſen ufer die Grenzſcheide zwiſchen dem Reiche Ludwigs des Vierzehnten und der Monarchie Karls des Fuͤnften bilden. Wie klein und ſtrafbar erſchei⸗ nen die Leidenſchaften der Menſchen unter dieſen Naturſcenen, wo der Weltgeiſt dem Glanz ſeiner Schoͤpfungen das Gepraͤge ſeiner ewigen Ruhe auf⸗ gedruͤckt hat.

Eine halbzerſtorte Bruͤcke zeigt ſich dem Blick.