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„Ich auch“, ſchrie der Zweite,„ich werde ihr melden, daß es der Handl iſt, der alte Sünder.“
„Und ich leiſte einen Eid“, rief der Dritte,„daß es der Kaiſer iſt.“
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Das kluge Mädchen war indeß unbemerkt Luchs⸗ heim die Treppe hinab gefolgt und hatte hinter dem einen geſchloſſenen Thürflügel ihres Hauſes ſein Ge⸗ ſpräch mit den beiden anderen Officianten der Keuſch⸗ heitscommiſſivn belauſcht, ſie hatte nicht Alles verſtan⸗ den, aber genug um die ganze Größe der Gefahr er⸗ meſſen zu können, in welcher in dieſem Augenblicke ſie ſelbſt und alle in ihrem Stübchen verſammelten hohen und niedern Perſonen ſchwebten. Sobald ſie ſich über⸗ zeugt hatte, daß die drei Spione den Weg zur Hofburg einſchlugen, flog ſie, ſo raſch es ihr nur der ſchwere, ungewohnte Pelz geſtattete, die Treppe empor und ſtürzte mit dem Rufe:„Wir ſind alle verloren“, in ihr Stübchen.
„Verlvren? wie?“ fragte Diana aufgeregt, wäh⸗ rend Kaunitz die Unglücksbotin ruhig durch ſeine Lorg⸗ nette fixirte, zu gleicher Zeit hatten die ſpaniſche Wand, die Bettgardine und der Schrank heftige Emotionen, welche jedoch in der allgemeinen Beſtürzung von Nie manden bemerkt wurden.


